Sät Gerechtigkeit, und erntet nach dem Maß der Liebe.

Pflügt ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen,

bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.

Hosea 10,12

 

Das sind ernste Worte eines Propheten aus dem Alten Testament, die hat er vor fast 3000 Jahren gesprochen – also nichts mehr für uns heute. Wir haben ja dazu gelernt in all den Jahren. Wir haben auch inzwischen Jesus kennen gelernt mit seinen noch strengeren Maßstäben aus der Bergpredigt. Und überhaupt – wir sind aufgeklärt, mündige Bürger, haben alles durchdacht und führen nun ein verantwortungsvolles Leben miteinander und mit Gott. Moment mal. Warum fühlen sich denn immer noch einige ungerecht behandelt? Wieso gibt es bei uns Gerede hintenrum, Neid, Unverständnis, vielleicht auch Bitterkeit, Dinge wie Stolz, Zorn, Eifersucht? Lassen wir uns doch auch heute noch warnen und auch ermutigen mit diesen alten Worten: Pflügt ein Neues, nutzt die Chancen für einen Neuanfang, die uns mit und in Jesus an jedem Tag zur Verfügung stehen. Und das, solange es Zeit ist; irgendwann geht das scheinbar nicht mehr. Und dann dürfen wir erleben, wie Gott Gerechtigkeit über uns regnen lässt, wie das wohl aussieht? Geben wir uns und IHM die Chance?

  Margret Walter